Schriftgröße:
normale Schrift einschalten große Schrift einschalten sehr große Schrift einschalten
 
 
 

Und das erleben die Kinder bei uns

Wir legen Wert auf ein breit gefächertes Angebot. Die Kinder sollen Bildungsanreize, Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten haben, die ihr Neugierverhalten und ihren Wissensdurst befriedigen. Sie sollen sich handelnd, hantierend und experimentierend in die Erwachsenenwelt hineinfinden können.


Altersmischung in allen Gruppen

Die Altersmischung in den Gruppen bietet folgende Vorteile:

  • Große und Kleine lernen wechselseitig voneinander
  • Innerhalb der altersgemischten Gruppe gibt es vielfältige Anregungen, unterschiedliche Fähigkeiten, Orientierungsmuster und Nachahmungsmöglichkeiten
  • Das einzelne Kind wird in seinem Entwicklungsstand eher akzeptiert und erhält nicht so schnell den Stempel „Auffälligkeit"
  • Es gibt weniger Rivalität der Kinder untereinander

 

Wir bieten an

 

Freies Spiel

Die Kinder wählen den Raum, die Spielecke, das Material und den Spielpartner selbst aus. Es dauert eine Weile, bis sich das „neue Kind" selbständig im Haus und Garten bewegt. Es stehen den Kindern Konstruktionsmaterial, Puzzle- und Regelspiele, Bilderbücher, Knetmasse, Mal- und Bastelutensilien,  verschiedene Spielecken und anderes mehr zur Verfügung. Das Spiel- und Beschäftigungsangebot wird allen Altersstufen gerecht, hat Aufforderungscharakter, bietet Lerninhalte, ermöglicht selbständiges Handeln und Experimentieren, regt Kreativität und Phantasie an und ist vielseitig einsetzbar. Es ist uns wichtig, dass die Kinder die Wertigkeit des Materials sehen und sorgsam damit umgehen. In die Instandhaltung und Materialpflege werden sie einbezogen. Sie werden auch aufmerksam gemacht, wenn etwas zur Reparatur gegeben wird, damit sich keine Wegwerfmoral entwickelt. Außerdem wollen wir das Konsumverhalten steuern und den Kindern aufzeigen, dass man nicht einfach kaputt machen und so wieder Neues kaufen kann. Kaufen wir etwas ein, sind die Kinder in die Entscheidung einbezogen. Freies Spiel findet auch auf dem Spielplatz statt. Die Kriterien und Regeln dafür sind mit denen für das freie Spiel in Räumen identisch.

 

Aufgaben der Erzieherinnen im Freispiel

Die Aufgabe der Erzieherin ist es, im Freispiel als Spielpartnerin zur Verfügung zu stehen, wenn die Kinder sie dazu auffordern. Sie kann aber auch Spiele anregen, wenn ein Spiel neu ist oder wenn sie es für sinnvoll hält. Durch ihr Mitspielen erhält das Spiel neue Impulse. Sind sie mit dem Spiel beschäftigt, kann sie sich auch wieder herausnehmen und die Kinder beobachten. Das Beobachten der Kinder im Spiel, gibt der Erzieherin Aufschluss über die Fähigkeiten eines Kindes und seinen Stand in der Gruppe.

 

Das gelenkte Spiel

Im Freispiel ist wichtig, wenn Kinder Schwierigkeiten haben, sich selbst zu beschäftigen oder wenn sie abseits stehen. Die Integration der ausländischen Kinder fordert besonders in den ersten Wochen, die sie in der Kindertagesstätte sind, vermehrt gelenktes und angeleitetes Spiel ein. Diese Kinder werden an ein Spiel herangeführt, bis sie Spaß daran finden. Bei komplizierten Konstruktions-, Geschicklichkeits- und Regelspielen ist Anleitung für alle Kinder erforderlich.


Bilderbuchbetrachtung - Geschichten hören

Wir lesen vor, erzählen Geschichten, lassen die Kinder erzählen usw. Das Wissen und der Wortschatz der Kinder wird erweitert, sie üben Satzbildung, der Sprechrhythmus wird geschult, die Kommunikation gefördert und vielleicht schon der Grundstein zum späteren Leseverhalten gelegt.

 

Musikalische Früherziehung

Zur musikalischen Früherziehung gehören Singen, Tanzen, Musik und Bewegung sowie das Spiel mit dem körpereigenen- und Rhythmusinstrumenten. Die Kinder lernen Texte auswendig, üben eine Melodie zu halten, entwickeln Rhythmusempfinden, lernen Klänge zuzuordnen und unterscheiden. Sie werden mit Kulturgut vertraut gemacht und üben den richtigen und sachgemäßen Umgang mit Rhythmusgeräten. Sie erleben, dass Musik fröhlich machen, aber auch über Traurigkeit hinweg helfen, kann.

 

Naturkundliche Erziehung

Da wir unsere Nahrungsmittel heute überwiegend kaufen und kaum noch vom Ertrag aus dem Garten oder gar aus der eigenen Landwirtschaft leben, geht der Bezug zur Natur immer mehr verloren. Wenn wir wollen, dass auch die nächste Generationen noch verantwortungsvoll mit der Natur umgehen, müssen wir die Kinder die Natur erleben lassen, sie mit Naturgegebenheiten vertraut machen und den Pflanzen und Tieren keine untergeordnete Rolle einräumen. Wir säen und pflanzen mit den Kindern, stellen die Töpfe auf die Fensterbank und halten die Kinder zur regelmäßigen Versorgung an. Bei unseren Aufenthalten in Feld und Wald beobachten wir Naturvorgänge wie jahreszeitliche Veränderungen, was wächst wo usw. Wir beobachten Tiere und Pflanzen, sammeln Naturmaterial und verwerten es zum Spielen, Basteln, aber auch zur Winterfütterung. Die Jahreszeiten sind immer Grundlage unserer Arbeit. Wir richten Unterweisungen, Aktivitäten und Projekte auf jahreszeitliche Themen aus. Wir kümmern uns um unser angelegtes Biotop auf unserem Spielplatz und füttern die Vögel im Winter.

 

Hauswirtschaftliche Erziehung

Kochen, Backen, Geschirr spülen, Tischdienst machen, Spielmaterial reinigen, Puppen baden, Puppenwäsche waschen , macht den Kindern Spaß. Hier bedarf es keiner großartigern Motivation. Sich handelnd und hantierend in die Tätigkeit der Erwachsenen einbringen, ist der größte Wunsch der Kinder, da erfahren wir nur ganz selten Ablehnung.

 

Gesundheitserziehung

Die Gesundheitserziehung liegt uns besonders am Herzen. Alles was der Gesunderhaltung dient, wird besprochen oder in Aktivitäten in den verschiedenen Bereichen wie Kochen, Bewegen, Hygiene usw. deutlich gemacht. Zu dem Projekt gehört auch eine Zahnputzprophylaxe, Informationen über Sachbücher, Lieder, Erstellen von Collagen und anderes mehr. Wenn man Kindern bewusst macht, dass man auf seine Gesundheit Einfluss nehmen kann, leistet man einen Beitrag, der die Lebensqualität der Kinder steigern kann.

 

Umwelterziehung

wird in jedem Jahr über ein Projekt verdeutlicht, aber mit den Kindern auch täglich gelebt. Ein so wichtiges Thema kann nicht mit einem Projekt beginnen und enden. Es muss zu festen Verhaltensweisen führen und zur Lebenseinstellung werden. So achten wir darauf, dass die Kinder ihr Frühstück in Dosen und ihr Getränkt in Flaschen mitbringen, um Müllberge zu vermeiden. Wir halten die Kinder an, den Müll in den Gruppenräumen in die richtigen Behältnisse zu sortieren. Müll auf unserem Gelände sammeln wir in regelmäßigen Abständen ein und sticht uns zwischendurch Unrat ins Auge, wird er sofort weggeräumt. Bewegen wir uns in der Natur, haben wir (auch wenn wir Picknick machen) Behältnisse für den Müll dabei. Weitere Themen sind Luftverschmutzung, verunreinigte Gewässer usw. Zum Schluss steht immer wieder fest: Umweltmuffel haben es bei uns schwer.

 

Verkehrserziehung

Die Statistik weist eine hohe Zahl an Unfällen mit Kindern auf. Richtiges Verhalten im Straßenverkehr kann gar nicht früh genug geschult und vor allen Dingen vorgelebt werden. Neben dem spielerischen Üben, dem Nachstellen von Verkehrssituationen in der Kindertagesstätte, nutzen wir jeden Weg, den wir mit den Kindern gehen, für dieses Lernfelds. Die Verkehrspolizei unterstützt unser in regelmäßigen Abständen wiederkehrendes Projekt durch Unterweisung der Kinder in der Kindertagesstätte und auf der Straße. Verkehrserziehung wird auch durch unseren mehrmonatigen Straßenräuberclub an die Kinder herangeführt.

 

Bewegungserziehung

Bewegung ist ein elementares Bedürfnis wie Essen und Trinken und trotzdem messen wir dem immer weniger Bedeutung bei. Die Folgen sind: Haltungsschwächen, Rückenbeschwerden schon bei Kindern, Fehlstellungen der Gliedmaßen, Fußkrankheiten und anderes mehr. Dem gilt es massiv entgegenzuwirken und für ausreichend Bewegung zu sorgen. Wir bieten an: Die anleitende Bewegungsstunde mit Bodenturnen, Gymnastik, Geräteturnen, Rhythmik, Tanz- und Bewegungsspiel, Spaziergänge, Bewegung auf unserem Spielplatz, Roller fahren, Stelzen laufen, Ball spielen, Schaukeln und Klettern runden das Programm ab. Außerdem können wir in regelmäßigen Abständen die Turnhalle der Grundschule nutzen.

 

Werken, Gestalten, Basteln und Malen

Schulen die Feinmotorik, regen Kreativität und Phantasie an, lehren den Umgang mit unterschiedlichen Materialien, geben Anregungen zur sinnvollen Freizeitgestaltung und setzen künstlerische Begabungen frei. Die Arbeiten, die da entstehen, sind Ausdruck von Phantasie, Erlebtem, Geschehenem, von Gefühlen, Können, Denken und Leistung. Kinder haben kein Problem damit, sich auf diese Art und Weise auszudrücken. Entgegen dem Erwachsenen, der da eher sein Licht unter den Scheffel stellt, sind Kinder über ihre Ergebnisse hocherfreut und von ihrem Können überzeugt. Die Resultate steigern das Selbstbewusstsein.

 

Religionspädagogik

Kinder haben ein Recht auf religiöse Bildung. Die Auseinandersetzung mit religiösen Wertvorstellungen und Traditionen prägt unsere Gesellschaft. Kinder haben Fragen, die Inhalte und Themen von Religion berühren. Es geht dabei um Sinnstiftung, Vertrauen und Wertorientierung. In schweren Zeiten des Lebens vermittelt der Glaube Bewältigungskompetenzen. In der Begegnung mit anderen Religionen geht es um die Entwicklung von Neugier, Offenheit, Verständigung und um die Grundlagen für friedliches Zusammenleben.

Wir sind eine kommunale Einrichtung, grenzen aber unsere Religion nicht aus. Wir sind uns der multikulturellen Vielfalt in unsererer Kindertagesstätte bewusst und tolerieren andere Religionen. Wir feiern kirchliche Feste und hören biblische Geschichten. Wir sprechen von Nächstenliebe und Hilfe für Arme und Benachteiligte. Dabei stülpen wir niemandem unsere Überzeugung über.